Wissenswertes über Druckerpatronen

Wie funktioniert eigentlich eine Druckerpatrone?

Die Frage ist eigentlich gar nicht so leicht zu beantworten, denn eine Druckerpatrone (Tintenpatrone) ist nicht einfach nur ein mit Tinte befüllter Behälter, sondern es steckt oft viel Technologie und Entwicklung dahinter.
In diesem Beitrag wollen wir nicht nur grob die Funktionsweise einer Druckerpatrone erklären, sondern zeigen wertvolle Tipps über Druckkopfreinigung und die richtige Handhabung einer Patrone, wodurch viele Reklamationen verhindert werden können.

Man kann die Druckerpatronen in zwei Kategorien unterteilen:

1. Druckerpatronen mit fest verbautem Druckkopf

Viele Tintenstrahldrucker, die günstig als Schnäppchen zu bekommen sind, verwenden sogenannte Druckkopfpatronen.
Das bedeutet, dass bei jedem Patronenwechsel auch der komplette Druckkopf ersetzt wird. Dadurch werden diese Art von Patronen leider relativ teuer. In den meisten Fällen gibt es eine schwarze Druckerpatrone und eine Farbpatrone mit drei Farbkammern, in der sich die drei Druckerfarben Cyan, Magenta und Gelb befinden. Ein Schwamm verhindert das unkontrollierte Austreten der Tinte. Bei manchen Mehrkammerpatronen befindet sich die Tinte in einem Aluminiumbeutel, der frühzeitiges Austrocknen der Tinte verhindert. Der Nachteil an diesen Mehrkammer-Patronen ist, dass sobald ein Farbe leer ist, die gesamte Farbpatrone getauscht werden muss.
Der Vorteil ist, dass Sie mit jedem Patronentausch auch der Druckkopf gewechselt wird. Das ist natürlich nicht sehr ökonomisch, aber ein vertrockneter Druckkopf der fix im Drucker verbaut ist, bedeutet leider oft, dass der Tintenstrahldrucker entsorgt werden muss.

Bei Druckkopf-Patronen zahlt es sich aus die Patronen wieder aufzufüllen. Günstige Nachfüllset finden Sie in userem Shop. Zusätzlich finden Sie bei TONERDUMPING Österreich auch bereits gefüllte Patronen. Bei Canon Drucker ist zu beachten, dass die Füllstandsanzeige deaktiviert werden muss.

2. Einzelpatronen oder Tintentank-Patronen

Bei diesen Tintentanks-Druckerpatronen (oder auch Single-Inks-Patronen) ist der Druckkopf ein Bauteil am Tintenstrahldrucker und nicht an der Druckerpatrone verbaut. Das bedeutet, dass man bei einem Patronenwechsel die Tintenpatronen in den Druckkopf einsetzt. Der große Vorteil hierbei ist, dass wirklich nur die Farbe gewechselt werden muss, die auch wirklich leer ist. In den meisten Fällen sind solche Tintentanks auch billiger als Druckkopf-Druckerpatronen. Der Nachteil ist, dass ein permanenter Druckkopf leichter austrocknet und deshalb auch defektanfälliger ist. Ein Austausch des Druckkopfes, wenn überhaupt möglich, ist leider sehr kostspielig und rentiert sich leider in den wenigsten Fällen.
Viele Tintenstrahldrucker mit Tintentanks haben zusätzlich noch eine schmale Fotoschwarz-Patrone. Die mit Farbstofftinte befüllt Patrone kommt beim Fotodruck zum Einsatz und ermöglicht ein tieferes und schärfers schwarz, als wenn nur mit einer pigmentierten Textschwarz-Patrone gedruckt wird.

Die meisten Tintenpatronen ohne Druckkopf besitzen einen Computerchip an der Patrone. Dieser Chip errechnet den Tinten-Verbrauch und meldet dem Drucker wenn die Patrone leer ist. Falls Sie diese Patronen befüllen lassen wollen, muss der Chip getauscht oder resettet werden. Da diese Patronen keinen Druckkopf besitzen, können diese relativ günstig nachgebaut werden. Sogenannte kompatible Patronen finden Sie natürlich bei uns im Shop.

Der Druckkopf

Damit die Tinte auf das Papier kommt, wird sie durch feinste Düsen am Druckkopf gepresst. Zeile für Zeile rast der Druckopf über das Papier und plaziert ein Tinten-Pixel nach dem anderen gezielt auf das Papier. Damit eine gleichmäßige Qualität gewährleistet werden kann, muss der Druckkopf regelmäßig gereinigt werden. Die meisten Tintenstrahldrucker reinigen in regelmäßigen Abständen selbst den Druckkopf. Dafür ist es aber wichtig, dass der Tintenstrahldrucker am Strom hängt. Wenn ein Tintenstrahldrucker ausgesteckt ist, kann es leicht passieren, dass der Druckkopf eintrocknet. Bei der Reinigung wird etwas Tinte durch den Druckkopf gespült. Das ist der Grund, warum immer etwas Tinte verbraucht wird, obwohl vielleicht gar nicht gedruckt wurde.

TIPP: Falls Ihr Ausdruck weiße Streifen bekommen sollte oder einzelne Farben gar nicht mehr gedruckt werden, muss eine Druckkopfreinigung durchgeführt werden.
Diese kann entweder direkt über die Druckersoftware gestartet werden oder bei starken Verschmutzungen manuell mit unserem Druckkopf-Düsenreiniger. Eine ausführliche Anleitung für die Druckkopfreinigung findest Du hier.

Die Tinte

Tinte ist nicht gleich Tinte. Für ein optimales Druckergebnis ist die Qualität der Tinte von wichtiger Bedeutung. Eigenschaften wie Wischfestigkeit, UV-Beständigkeit und Kantenschärfe sind nur ein paar Kriterien die hochwertige Tinte erfüllen muss. Zusätzlich unterscheidet man zwischen Farbstofftinte die bei den Druckfarben Cyan, Magenta und Gelb zum Einsatz kommt und pigmentierte Tinte die für Textschwarz-Patronen verwendet wird. Viele Fotodrucker haben deshalb auch eine eigene Fotoschwarz-Druckerpatrone.

Die Füllstandsanzeige

Der Tintenstrahldrucker zeigt über die Füllstandsanzeige an, wieviel Tinte sich noch in der Druckerpatrone befindet. Diese Information bekommt der Drucker über einen Chip an der Druckerpatrone und errechnet dadurch den Füllstand. Bei wiederbefüllten oder kompatiblen Druckerpatronen muss aus diesem Grund der Chip entweder getauscht oder resetet werden. Im Gegensatz zu vielen billigen Refill-Druckerpatronen im Internet, besitzen die Tonerdumping-Druckerpatronen einen kompatiblen Chip, damit die Füllstandsanzeige funktioniert und die kompatiblen Druckerpatronen vom Drucker erkannt werden.

HINWEIS: Viele Druckerpatronen besitzen eine versiegelte Ausgleichsöffnung. (siehe Abb.) Dieser Klebestreifen muss vor dem Einsetzen entfernt werden. Wenn die Versiegelung nicht vollständig entfernt wurde, kann kein Druckausgleich erfolgen und es fließt keine Tinte mehr nach. Das ist der häufigste Grund einer Reklamation.
Wenn eine Druckerpatrone einen orangenen Klipp zum Schutz der Tintenöffnung besitz, muss zuerst Versiegelung der Ausgleichöffnung und dann der orangen Clip entfernt werden, da sonst die Tinte aus der Patrone rinnen kann.

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