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Vergleichstest: Drei S/W-Laserdrucker für Homeoffice und Büro

Wer einen kompakten, schnellen und günstigen Schwarzweiß-Laserdrucker sucht, landet schnell bei drei Modellen: dem Brother HL-L2400DW, dem HP LaserJet M209dw und dem Canon i-Sensys LBP122dw. Alle drei drucken flott, beherrschen Duplexdruck und sind mit WLAN ausgestattet – unterscheiden sich aber deutlich bei Preis, Folgekosten und Papierhandling.

Brother HL-L2400DW – der pragmatische Allrounder mit Top-Folgekosten

Der Brother HL-L2400DW ist mit 139,90 € der günstigste im Trio und punktet vor allem bei den Folgekosten von nur 1,63 Ct pro Seite (mit G&G XL-Toner ersetzt Brother TN2510XL). Mit 30 Seiten/Minute, Duplexdruck, WLAN und einer geschlossenen 250-Blatt-Papierkassette ist er ideal für alle, die regelmäßig drucken und Wert auf niedrige Betriebskosten legen.
Die Auflösung von 1200 x 1200 dpi sorgt für scharfe Texte und saubere Grafiken, völlig ausreichend für Büroalltag, Rechnungen, Skripte und Korrespondenz. Durch das geschlossene Papierfach bleibt das Papier vor Staub geschützt – praktisch, wenn der Drucker länger steht oder im Wohnraum genutzt wird. Insgesamt ein sehr ausgewogener, alltagstauglicher Drucker mit klarer Kostenstärke.

HP LaserJet M209dw – kompakt, netzwerkstark, aber teurer im Unterhalt

Der HP LaserJet M209dw kostet 179,90 € und liegt damit im Mittelfeld. Er druckt mit 29 Seiten/Minute, bietet Duplexdruck, WLAN und Netzwerkanschluss und ist damit gut in kleine Büros oder Arbeitsgruppen integrierbar. Die Auflösung von 600 x 600 dpi ist für Textdruck absolut ausreichend, bei feinen Grafiken aber etwas weniger detailreich als beim Brother. Die Folgekosten von 2,88 Ct pro Seite (mit G&G Reborn-Toner ersetzt HP 135X) sind deutlich höher, was bei regelmäßigem Druckvolumen ins Gewicht fällt. Die Papierkassette fasst 150 Blatt und ist damit eher für moderates Druckaufkommen geeignet. Wer einen kompakten Netzwerkdrucker mit HP-Ökosystem sucht und weniger auf Seitenkosten achtet, findet hier ein solides Gerät.

Canon i-Sensys LBP122dw – solide Technik, aber teuerster Kandidat

Der Canon i-Sensys LBP122dw ist mit 199,90 € der teuerste Drucker im Vergleich. Er bietet Duplexdruck, WLAN, Netzwerk, ein Drucktempo von 29 Seiten/Minute und eine Auflösung von 600 x 600 dpi. Damit ist er technisch auf Augenhöhe mit dem HP, allerdings mit einem anderen Papierkonzept: Das Papierfach fasst 250 Blatt, ist aber offen. Die Folgekosten liegen bei 2,36 Ct pro Seite (mit kompatiblem XL-Toner ersetzt Canon 071H) und sind damit günstiger als beim HP, aber klar über dem Brother. Das offene Papierfach ist praktisch beim häufigen Nachlegen, aber weniger ideal, wenn der Drucker in staubigen Umgebungen oder im Wohnraum steht. Der Canon ist ein solider, netzwerkfähiger Laserdrucker, der aber beim Preis-Leistungs-Verhältnis hinter dem Brother zurückbleibt.

Technische Daten im Vergleich

ModellPreisFolgekosten pro SeiteAusstattungDrucktempoAuflösungPapierfach / Kassette
Brother HL-L2400DW €139,90 1,63 Ct/S. Duplex, WLAN 30 Seiten/Minute 1200 x 1200 dpi 250 Blatt, geschlossen
HP LaserJet M209dw €179,90 2,88 Ct/S. Duplex, WLAN, Netzwerk 29 Seiten/Minute 600 x 600 dpi 150 Blatt, Kassette geschlossen
Canon i-Sensys LBP122dw €199,90 2,36 Ct/S. Duplex, WLAN, Netzwerk 29 Seiten/Minute 600 x 600 dpi 250 Blatt, Papierfach offen

Ranking der drei Drucker

  1. Platz: Brother HL-L2400DW – Testsieger

    • Stärkster Punkt: Mit Abstand günstigste Folgekosten und gleichzeitig günstigster Anschaffungspreis.
    • Praxisnutzen: Ideal für alle, die regelmäßig drucken und langfristig sparen wollen.
  2. Platz: Canon i-Sensys LBP122dw

    • Stärkster Punkt: 250-Blatt-Papierkapazität und Netzwerkfähigkeit.
    • Einschränkung: Höherer Anschaffungspreis und offene Papierzufuhr.
  3. Platz: HP LaserJet M209dw

    • Stärkster Punkt: Kompakt, netzwerkfähig, solide Performance.
    • Einschränkung: Höchste Folgekosten und kleinere Papierkassette.

Fazit

Alle drei Drucker sind für Homeoffice und kleine Büros geeignet, unterscheiden sich aber deutlich im Kostenprofil. Wer langfristig günstig drucken möchte, kommt am Brother HL-L2400DW kaum vorbei: Er kombiniert das niedrigste Preisniveau mit den besten Seitenkosten und einer praxisgerechten Ausstattung. Der Canon i-Sensys LBP122dw ist eine Option, wenn Netzwerkfähigkeit und 250-Blatt-Kapazität wichtig sind und der höhere Preis akzeptiert wird. Der HP LaserJet M209dw bleibt ein solider, kompakter Netzwerkdrucker, ist aber durch die hohen Folgekosten eher etwas für Nutzer mit geringem Druckvolumen.

Aus praktischer Sicht ist der Brother HL-L2400DW der klare Testsieger – besonders für alle, die nicht nur heute, sondern auch in ein paar Jahren noch über niedrige Druckkosten froh sein wollen.

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